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7 gute Gründe für eine vegane Ernährung

Die vegane Ernährung ist sehr umstritten.

Die Einen behaupten, dass sie das Non-Plus-Ultra ist.  Und die Anderen behaupten, dass durch den Veganismus Mangelerscheinungen bekommst.

Die vegane Ernährung soll für Kleinkinder sogar verboten  werden.

Der Grund: Den Kindern fehlen durch die Ernährungsform zu viele Nährstoffe. Aber was ist da dran? Fehlen einem Veganer bestimmte Nährstoffe?

Ich habe mich einem Test unterzogen und für ein paar Monate vegan gelebt.

Mit einer veganen Ernährung kannst du genau einen Nährstoff nicht abdecken: Das Vitamin B12. Dieses Vitamin befindet sich im Fleisch. Deshalb habe ich dieses Vitamin ergänzt.

Außerdem habe ich Vitamin D3 ergänzend zu mir genommen.

Das hat aber nicht mit dem Veganismus zu tun. Die Vorstufe des Vitamin D3 wird durch das Sonnenlicht gebildet. Deshalb haben die meisten Menschen im Winter einen Vitamin D3-Magel. Daher supplementiere ich dieses Vitamin im Winter.

In diesem Artikel erkläre ich dir meine 10 Gründe für eine vegane Ernährung.

  1. Tierische Produkte sind ungesund

Eine vegane Ernährung ist gesünder als eine tierische Ernährung. Ich weiß, das sehen viele anders. Aber dazu  gibt es Studien:

  1. Tierische Fette und Proteine sind für den menschlichen Körper schädlich.
  2. Durch eine pflanzliche Ernährung treten keine Mangelerscheinungen auf.
  3. Ein Veganer achtet mehr auf die Ernährung als ein Nicht-Veganer.

Die weit verbreitete Meinung, dass durch eine vegane Ernährung Mangelerscheinung auftreten, ist einfach falsch. Ein Veganer kann genau so gut alle Nährstoffe abdecken – bis auf das Vitamin B12. Aber dieses kann sehr einfach ergänzt werden.

Nur muss sich ein Veganer mehr mit der Ernährung beschäftigen.

Deshalb leben die meisten Veganer gesünder als „normale“ Menschen. Außerdem sind tierische Fette und Proteine nachweislich schädlich für den menschlichen Körper.

Die vegane Ernährung ist einfach gesünder.

2. Die Tiertransporte sind nicht gesund – weder für die Tiere, noch für die Menschen

Die Tiere werden nicht nur in einer Massentierhaltung gehalten – sie werden auch in Massen transportiert. Dieser Transport ist für die Tiere ein großer Stressfaktor.

Eines muss uns bewusst werden: Wir essen die Hormone der Tiere mit.

Während dieses Transportes produzieren die Tiere jede Menge Stresshormone, wie Cortisol oder Adrenalin. Essen wir das Fleisch, dann essen wir die Hormone mit.

Also ich möchte mir keine Stresshormone extern verabreichen.

3. Wie Küken täglich sterben

Nicht nur die Fleischindustrie bringt Tiere um – sondern auch die Eierindustrie. Direkt nach der Geburt werden die Küken nach dem Geschlecht sortiert.

Die Küken, die nicht mehr gebraucht werden, werden vergast.

Männliche Küken können keine Eier legen. Deshalb werden sie entweder vergast oder sie landen im Schredder. Alleine in Deutschland müssen 50 Millionen Küken sterben.

4. Wir müssen unsere Umwelt schützen

Die landwirtschaftliche Massentierhaltung ist der größte Feind unserer Umwelt.

Pro Hamburger werden vier bis fünf Quadratmeter Regenwald in Ackerland umgewandelt. Dieses Ackerland wird innerhalb von zwei Jahren zur Wüste. Außerdem verursacht ein Hamburger ca. 200 Dollar an Umweltfolgekosten.

Die Massentierhaltung verursacht mehr Treibhausgase als der ganze Transportsektor – also als alle Autos und Flugzeuge. Diese Treibhausgase führen zur Erderwärmung.

Die Schweine produzieren doppelt so viel Exkremente wie die ganze deutsche Bevölkerung. Dieser Mist wird zur Entsorgung auf die Felder gekippt. Dadurch werden viele wichtige Mikroorganismen in der Erde abgetötet. Und dadurch wird der Acker unfruchtbar.

Alles, was wir der Erde antun, kommt auf jeden einzelnen Menschen wieder zurück. Über die Ernährung und über die Nase und die Haut nehmen wir den ganzen Mist wieder auf.

5. Es wäre genug Essen für alle da

Es wächst auf der Erde viel mehr pflanzliche Nahrung als wir es essen können. Und trotzdem stirbt alle 6 Sekunden ein Kind an einem Hungertod. Wie ist das zu erklären?

Die pflanzlichen Nahrungsmittel werden dem Menschen nicht direkt gegeben. Sie werden an die Tiere verfüttert, um Fleisch, Eier und Milch zu produzieren. Das ist nicht nur extrem ineffizient. So werden auch jedes Jahr 756 Millionen Tonnen Mais und Getreide an die Tiere verfüttert.

Würden die Menschen direkt den Mais und das Getreide essen, würde niemand mehr hungern.

In vielen armen Länder werden große Mengen an pflanzlicher Nahrung angebaut –  um zu uns exportiert zu werden. In den Industrieländern werden die Pflanzen an die Tiere verfüttert, die später geschlachtet werden. Die Schlachtabfälle werden wieder in die armen Länder zurückgeschickt.

Das ist aber keine gute Tat. Durch das minderwertige Fleisch werden die Preise extrem gedrückt. Die Geflügelzüchter können in ihrem eigenen Land kaum noch verkaufen.

Wir könnten jeden einzelnen Menschen versorgen, wenn wir unsere Nahrung nicht an Nutztiere verfüttern würden.

6. Vegetarisch reicht nicht

Eine vegetarische Ernährung ist zwar besser als jeden Scheiß in sich hineinzuwerfen.

Aber Vegetarier schaffen keine langfristige Veränderung auf unserem Planeten. Für den Milch- und Eierkonsum sterben zwangsläufig auch Tiere.

Alle Tiere, die nicht gebraucht werden, werden umgebracht.

Küken, die keine Eier geben, werden vergast. Und aus männlichen Kälbern werden Schnitzeln. Sie geben ja auch keine Milch. 😉

7. Die Massentierhaltung ist ethisch nicht vertretbar

Der hohe Konsum von tierischen Produkten ist nicht nur gesundheitlich schädlich. Er ist auch ethisch nicht vertretbar:

  1. Tiere sind auch Lebewesen.
  2. Die Tiere werden in der Massenhaltung schlecht behandelt.
  3. Fleischkonsum zerstört unsere Umwelt.
  4. Wegen dem Konsum von tierischen Produkten hungert der Großteil unserer Bevölkerung.
  5. Nutztiere werden umgebracht, wenn sie keinen Nutzen mehr bieten.

Fazit

Der Konsum von tierischen Produkten müsste verboten werden!

Die vegane Ernährung muss zur einheitlichen Ernährung werden. Ich möchte niemanden zur veganen Ernährung zwingen. Ich ernähre mich selbst nicht mehr vegan. Aber ich möchte dich zum Nachdenken anregen.

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir mit jedem Stück Fleisch:

  • unsere Umwelt ruinieren.
  • ein Tier umgebracht haben.
  • und andere Menschen verhungern lassen haben.

Und das muss wirklich nicht sein. Wir können unsere Ernährung ganz einfach umstellen. Du musst nicht von morgen auf heute vegan werden. Aber du kannst weniger Fleisch, Fisch, Eier und Milch konsumieren.

Das ist der erste Schritt!

Viele Menschen verteufeln die bösen Konzerne. Aber in Wahrheit sind es die Konsumenten, die den Markt regulieren. Wenn die Nachfrage für Fleisch zurück geht, dann geht auch die Produktion zurück.

Mache die Welt zu einen besseren Ort!

Bist du vegan? Warum bist du vegan? Warum bist du nicht vegan?

Schreibe es in die Kommentare!


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Kommentare

Christina Waitforit Dezember 21, 2016 um 12:21 pm

Ich kenne mich leider gar nicht mit veganer Ernährung aus – denke aber das du vermutlich überall Recht hast! Ich bin ja schon stolz, dass ich kaum noch Fleisch esse 😀 bemühe mich aber täglich den Konsum zu reduzieren.

Alles Liebe, Christina
https://christinawaitforit.com/

Antworten

Philipp Dezember 25, 2016 um 7:32 pm

Hi Christina,

ich bin selbst kein Veganer. Mir ist nur wichtig, dass sich die Menschen den Folgen vom Fleischkonsum bewusst sind. Die Entscheidung kann dann jeder selbst treffen.

MFG Philipp

Antworten

Jan Dezember 24, 2016 um 11:39 am

Hallo Philipp!
Im Prinzip bin ich bei jedem deiner Pkt bei dir. Ich befürworte ebenfalls keinen deiner 7 Pkt, aber die Umsetzung ist eher schwierig bis unmöglich.
Bsp Massentierhaltung: Es macht sich erst bemerkbar 100000 Menschen oder mehr ein spezielles Tierfleisch verweigern. Wenn ein paar hundert dies tun fällt das überhaupt nicht auf. Alle Gegner sollten sich zusammen tun und dann kann die „Tierproduktion“ geändert werden. Ich hoffe jedenfalls darauf. Danke für deinen Beitrag.

Antworten

Philipp Dezember 25, 2016 um 7:35 pm

Hallo Jan,

danke für deinen klassen Kommentar.

Natürlich treten erst Veränderungen auf, wenn sehr viele Menschen den Fleischkonsum reduzieren. Ich wollte nur das Bewusstsein für die Folgen schaffen.

MFG Philipp

Antworten

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